reflections

PHILIPS HOMECOOKER im Test

Der Homecooker ist ansich ein super Gerät, aber die Anschaffung muss schon gut überlegt werden. Ich habe viele verschiedene Sachen ausprobiert, bin aber nicht zu 100 % zufrieden.

Die Optik ist sehr schick, der Aufbau super einfach.
Das beigelegte Kochbuch von Jamie Oliver war überhaupt nichts für uns.
Es fehlen irgendwie noch allgemeine Angaben, wie lange etwas dauert - aber mit Übung bekommt man alles hin

Angefangen habe ich mit Milchreis. Bis die Milch gekocht hat, sind mind. 10 Minuten vergangen (dauert niemals so lange im Topf). Das Highlight war, dass ich nicht einmal selbst umrühren musste. Nach dem Kochen habe ich den Timer auf 30 Minuten gestellt und hatte somit ohne Unterbrechnung Zeit für den Haushalt. Der Rührarm ist ziemlich langsam und man kann ihn auch nicht verstellen (die Schnelligkeit)- war aber super für Milchreis. Bei dem ersten Gebrauch hat das Gerät ziemlich gestunken, aber das war nicht weiter schlimm.

Dann war chinesisches Essen an der Reihe. Ich wollte die Möhrchen im Schneideturm zerkleinern, leider hat das überhaupt nicht geklappt. Ansonsten hat aber alles andere geklappt. Auch hier war die Schnelligeit des Rührarms ausreichend. Ich habe wieder den Timer aktiviert und hatte wieder ein bisschen Freiraum. Die Klingen des Schneideturms sind recht scharf, aber das muss ja auch so sein - Vorsicht beim Wechseln. Den Reis zum Essen konnte man nicht gleichzeitig im Homecooker machen, also musste ich trotzdem noch den Herd anschmeißen - großer Minuspunkt.

Nun habe ich Rührei probiert, das war der reinste Reinfall. Der Rührarm ist viel viel zu langsam dafür, ich habe also alles selbst gerührt. Auch von der Zeit hat es einfach zu lange gedauert. In der Pfanne wäre ich dreimal so schnell gewesen.

Das beste Rezept war: gefüllte Paprika - einfach ein Traum. Im Topf die Sauce zubereitet und im Dampfkorb die Paprika zubereitet. Auch hier hat es sehr lange gedauert, allerdings habe ich es auch nie geschafft ohne es anbrennen zu lassen. Hier im Homecooker ist nichts passiert. Die Zwiebeln habe ich im Schneideturm zerkleinert. Diesmal hat es funktioniert. Allerdings ist er laut und das ganze matschige hat sich auf dem Tisch verteilt (hatte ein Schälchen drunter gestellt - es ist aber alles rumgespritzt).

Auch Hühnersupper hat wunderbar im Homecooker geklappt.

Ich fasse mal meine Vor- und Nachteile zusammen.
Vorteile:
- Timerfunktion (gibt Signal)
- Rühren fällt gegebenfalls weg - Zeitersparnis
- schickes Design
- sehr einfaches Bedienen
- Schneideturm (wenn er dann funktioniert)
- der Herd bleibt sauber

Nachteile:
- Gerichte dauern teilweise viel zu lange - Stromverbrauch
- man kann nicht alles auf einmal machen und muss warten oder zusätzlich den Herd anschmeißen
- hoher Anschaffungspreis
- es tropft immer und die Arbeitsplatte ist nach dem Kochen immer nass
- Topf sehr groß - Spülmaschine ist dann gleich voll
- ging nicht immer super sauber
- Rührarm hat nur eine Stufe - Schnelligkeit kann nicht verstellt werden
- Schneideturm hat nicht immer funktioniert und wenn doch wurde alles vollgespritzt


Also ich bin schon sehr zufrieden, doch 400 Euro sind es mir einfach nicht wert, dafür dauern die Gerichte viel zulange - eigentlich sehr Schade.
 
 

26.11.12 19:31

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